25. Januar 2011
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Aktion des Umweltzentrums Schortens auf der Grünen Woche ausgezeichnet

Kerstin Haarmann, Bundesgeschäftsführerin Verkehrsclub Deutschland (rechts),
übereichte die Urkunde für den dritten Platz an Ina Rosemeyer vom Regionalen Umweltzentrum Schortens.
Schortens/Berlin/ - „Regional ist 1. Wahl“ – so heißt das Motto für ein Projekt des Regionalen Umweltzentrums Schortens, das jetzt auf der Grünen Woche ausgezeichnet worden ist. Das Aktionsbündnis Tag der Regionen und der Bundesverband der Regionalbewegung hatten zu einem bundesweiten Wettbewerb der Aktionen aufgerufen. Die Preisträger wurden auf der Grünen Woche in Berlin prämiert. Im Rahmen des traditionellen „Neuland-Empfangs“ überreichten die Juroren und der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, Dr. Gerd Müller, in Vertretung für die Schirmfrau Ministerin Ilse Aigner die Preisgelder an die fünf Gewinner. Einen der dritten Preise (300 Euro) nahm Ina Rosemeyer, pädagogische Leiterin des RUZ Schortens, für die regionalen Mensatage in Empfang.
Bereits im November 2009 startete dieses RUZ-Projekt. Ziel ist es, dass regionale Lebensmittel in Schulen eine ganz neue Bedeutung bekommen. Neben der Erarbeitung von begleitenden pädagogischen Inhalten war es wichtig, das Mensaangebot in den Projektschulen zu verändern. Auftakt bildeten drei regionale Mensatage. An den Tagen konnten mit Hilfe der Caterer ausschließlich Menüs aus regionalen Zutaten angeboten werden. Die regionalen Mensatage und das begleitende Rahmenprogramm waren ein Erfolg, viele Lehrkräfte und Schüler kamen in die Mensen, um regionalen Genuss zu erleben.
Der Tag der Regionen möchte mit dem Slogan „Wer weiter denkt – kauft näher ein“ auf die Verantwortung für das eigene Lebensumfeld aufmerksam machen. Regionale Kreisläufe sind oft ein gutes Zusammenspiel ökonomischer, ökologischer und sozialer Vorteile. Mit dem Kauf von heimischen Produkten entscheiden sich Verbraucher für ihre Region. In Bezug auf Nahrungsmittel etwa werden Arbeitsplätze in kleinbäuerlichen Betrieben gesichert und lange Transportwege im Sinne des Klimaschutzes vermieden. Lebensmittel sind frischer, heißt es seitens der Jury.