Regionales Umweltzentrum Schortens
Von der Natur für die Zukunft lernen
Neu: Einkaufskompass für regionale Produkte

Neu: Einkaufskompass für regionale Produkte


EinkaufskompassIm Grunde genommen ist jeder von uns ein kleiner Landwirt!
Mit jedem Griff in das Lebensmittelregal entscheiden wir, mit welcher Ware es wieder aufgefüllt wird.
Die Qual der Wahl… wissen wir noch, was wir kaufen?
Vor etwa 60 Jahren eröffneten in Deutschland die ersten Lebensmittelgeschäfte mit Selbstbedienung. Hier fand der Kunde erstmalig eine Vielzahl unterschiedlicher Lebensmittel, welche bis dahin nur beim Bauern, am Marktstand oder im Fachgeschäft angeboten wurden. Aus Lebensmittelgeschäften sind Supermarkt- und Discounterketten geworden. Heute sind die Regale gefüllt mit einem fast unüberschaubaren Angebot an Nahrungsmitteln. Rund ums Jahr stehen uns Waren aus aller Welt zur Verfügung. Unabhängig von den regionalen Erntezeiten können wir frisches Obst und Gemüse kaufen, Erdbeeren auch zu Weihnachten, Äpfel das ganze Jahr. Der Anteil der industriell produzierten Waren ist riesig und ernährungsphysiologisch nicht immer unbedenklich.

Eine große Zahl von Verbraucherinnen und Verbrauchern stehen dem globalisierten, industrialisierten Warenangebot mittlerweile kritisch gegenüber. Viele Menschen entscheiden sich bewusst für regionale und saisonale Lebensmittel mit Produktionsund Herkunftstransparenz.
Wo gibt es Obst und Gemüse aus meiner Region? Wo kann ich Fleisch aus artgerechter Tierhaltung kaufen? Wer kann Kartoffeln liefern?
Auf diese Fragen soll unser Einkaufs-Kompass „Regional ist 1. Wahl“ Antworten geben.
Der Einkaufs-Kompass enthält Hinweise auf regionalen Bezugsquellen, z.B. Landwirte mit direkter Vermarktung und Wochenmärkte. Darüber hinaus bietet der Einkaufsratgeber nützliche Informationen und Tipps für einen bewussten Einkauf.

Durch Anklicken der Titelseite können Sie den Einkaufs-Kompass als pdf-Datei herunterladen.
Auch gedruckt erhältlich. Bitte schicken Sie eine Anfrage an: info[at]ruz-schortens.de
Bild des Monats: Februar

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Krokusse
RUZ Schortens ist Nationalpark-Partner

RUZ Schortens ist Nationalpark-Partner


17. Januar 2012
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KOOPERATION Bildungspartner für Nationalpark und Biosphärenreservat – Verträge unterzeichnet
VON ULRICH MÜLLER-HEINCK

Foto: WZ 18. Januar 2012

Bildungspartner fürs Wattenmeer, von links: Annika Hammer, Frank Braatz, Johanna Baumann, Michaela Holzner und Wattenhuus-Leiterin Carina Jacob von der Kurverwaltung Esens-Bensersiel, Birgit Fasting (Nationalparkverwaltung),
Bernd-Uwe Janssen und Ina Rosemeyer (Regionales Umweltzentrum Schortens), Nils Meyer (Moorseer Mühle),
Arndt Meyer-Vosgerau (stv. Leiter Nationalparkverwaltung) WZ-FOTO: Gabriel-Jürgens


WILHELMSHAVEN Die vor einem Jahrzehnt begonnenen Partnerinitiative des Nationalparks und Unesco-Biosphärenreservats Niedersächsisches Wattenmeer kommt weiter voran. Nachdem zuletzt im September vergangenen Jahres Betriebe aus Gastronomie und Hotellerie als Kooperationspartner zertifiziert wurden, unterzeichnete man gestern in der Nationalparkverwaltung Verträge zur Verankerung der vereinbarten Qualitätsstandards und Ziele mit drei neuen Bildungspartnern: Dies sind das Regionale Umweltzentrum Schortens (RUZ), das Wattenhuus in Bensersiel und die Moorseer Mühle in Nordenham Landkreis Wesermarsch. Alle drei Bewerber engagieren sich im Bereich der Umweltbildung.
Für das seit knapp 19 Jahren im historischen Klosterpark Schortens tätige RUZ unterstreicht die Auszeichnung eine bereits seit vielen Jahren praktizierte Partnerschaft mit dem Nationalpark, betonte Bernd-Uwe Janssen. Ein Beispiel dafür seien die für die Naturarbeit mit Kindern und Jugendlichen entwickelten „Wattkisten“. Mit den Kindern „raus in die Natur“ laute das Motto, so Janssen, der selbst Wattführer ist. Als außerschulischer Bildungsort kooperiert das RUZ eng mit den umliegenden Schulen. Neu herausgebracht hat man jetzt einen „Einkaufskompass für regionale Lebensmittel“.
Umweltpädagogik ist auch Thema für die Moorseer Mühle in Abbehausen/Nordenham. Dort befindet sich nicht nur ein Fachmuseum für Mühlengeschichte, sondern die Lernangebote beziehen sich ebenfalls auf das angrenzende Vogelschutzgebiet der Stollhammer Wisch. Ein Projekt mit Schulklassen befasst sich dabei, so Museumsleiter Nils Meyer, mit dem Gelegeschutz für Bodenbrüter: Die Schüler markieren die Nester, damit sie nicht beim Mähen zerstört werden.
Fast 10.000 Besucher zählte im vergangenen Jahr das Wattenhuus in Bensersiel, das vom Kurverein Nordseebad Esens-Bensersiel getragen wird. Leiterin ist Carina Jacob, die das Wattenhuus erfolgreich vom Museum zum interaktiven Ausstellungsangebot weiterentwickelt hat.
Für Arndt Meyer-Vosgerau, der als stellvertretender Leiter der Nationalparkverwaltung gestern die Zertifizierungsurkunden überreichte, geht es bei der Partnerinitiative um Qualität: „Ein Netzwerk ist immer so gut wie die einzelnen Teile.“ Gewünscht sei die Verflechtung der Partner aus den unterschiedlichen Bereichen durch gemeinsame Aktivitäten, auch ohne dass die Nationalparkverwaltung immer selbst eingebunden sein müsse.
Birgit Fasting, bei der Nationalparkverwaltung zuständig für die Kooperationen, will mit den Partnern „nachhaltige Entwicklung in der Region verankern“. Diese hätten mit jeweils eigenen Schwerpunkten Vorbildfunktion für Nachhaltigkeit, Umweltfreundlichkeit und Ressourcenschonung. „Ziel muss der Erhalt von Natur- und Kulturerbe sein“, sagte Fasting.Als nächster Schritt steht die Aufnahme von Tourist-Organisationen als Partner an, für die dann ein gemeinsamer Kriterienkatalog gilt. Mittelfristig sollen dann ebenfalls Partnernetzwerke mit dem Wattenmeer in Schleswig-Holstein und Hamburg hinzukommen, darüber hinaus schließlich eine Verknüpfung mit allen nationalen Naturlandschaften. Auf einer solchen Plattform wird dann sicher jeder, der naturnahen Urlaub sucht, fündig werden.
RUZ jetzt Mitglied im Netzwerk der Wärmeschutzpartner

RUZ jetzt Mitglied im Netzwerk der Wärmeschutzpartner

Energieeinsparungen werden oft wieder „aufgefressen“

Energieeinsparungen werden oft wieder „aufgefressen“


29. November 2011
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BILDUNG Tagung der Arbeitsgruppe Schule des Energienetzwerks Nordwest in Schortens

SCHORTENS/kar. Das Regionale Umweltzentrum Schortens (RUZ) war erstmals Tagungsort der Arbeitsgruppe Schule innerhalb des Energienetzwerkes Nordwest. Die Teilnehmer aus Schortens, Bad Zwischenahn, Ganderkesee, Oldenburg und Schiffdorf sowie aus den Landkreisen Friesland, Ammerland und Oldenburg tauschten sich über Projekte zur Energieeinsparung aus. Dazu berichteten Wiebke Schönbohm-Wilke und Ina Rosemeyer vom RUZ von ihrer Arbeit mit dem Projekt „Energiesparkids“ an 25 Grundschulen und 17 Kindergärten im Landkreis Friesland.

Projektbeauftragter Thomas Myslik, Diplom-Ingenieur und Diplom-Pädagoge, zeigte sich zufrieden über die Entwicklung des Energienetzwerks. Es sei 2006 auf Oldenburger Initiative mit 25 Kommunen gestartet und mittlerweile auf 35 erweitert worden. Auf Arbeitstagungen dreimal im Jahr tausche man sich über Energienutzung und -einsparung aus. Im Arbeitskreis kämen pädagogische Institutionen wie Umweltbildungszentren hinzu. Beim Jahrestreffen in Schortens wurde eine durchweg positive Entwicklung einer Einsparung von bis zu 25 Prozent an Gas, Strom und Wasser an Grundschulen festgestellt. Myslik bedauerte, dass Frieslands weiterführende Schulen noch nicht mitmachten. Heizungssanierung und Dämmung brächten den größten Energiegewinn. Durch die Einrichtung von Ganztagsschulen und verstärkte EDV-Nutzung werde die Einsparung allerdings oft wieder „aufgefressen“ oder die Ergebnisse verzerrt, sagte Myslik.

Teilnehmer der AG Schule des Energienetzwerkes Nordwest

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe Schule mit (vorn, von links) Ina Rosemeyer (RUZ), Frieslands Klimaschutzbeauftragte Anna-Maria Salomon (weißes Shirt) und Wiebke Schönbohm-Wilke (RUZ). WZ-FOTO: LÜBBE
Klima-Hotels verleihen "EnergiesparKids" das Klima-Verdienstkreuz

Klima-Hotels verleihen "EnergiesparKids" das Klima-Verdienstkreuz

Auszeichnungsurkunde Klima-Verdienstkreuz
"Energiefressern" auf der Spur

"Energiefressern" auf der Spur

Der Blaue Engel macht Schule

Der Blaue Engel macht Schule


Recyclingpapier spart Bäume, Wasser und Energie und muss dabei nicht grau und trist daherkommen. Die neue Sonderedition Blauer Engel-Schulhefte macht es vor. Sie ist Flaggschiff der unter anderen vom Umweltbundesamt (UBA) getragenen Kampagne „Schulstart für den Blauen Engel – 100 % für unsere Umwelt“. Um mehr Recyclingpapier in die Schulranzen zu bringen, ist auch der Handel gefragt. Denn im Moment ist nur jedes zehnte angebotene Schulheft ein Recyclingheft. Dabei liegen die Vorteile für die Umwelt auf der Hand: Schon mit tausend Blatt Recyclingpapier (das sind etwa zwei Klassensätze Schulhefte) lässt sich so viel Energie sparen, wie 70 Computer samt Bildschirm an einem Arbeitstag benötigen. Zudem wird kein Baum hierfür gefällt.

Mit den Unterrichtsmaterialien "Der Blaue Engel macht Schule" erfahren Schülerinnen und Schüler, wie durch den Blauen Engel die Umwelt geschützt wird und erhalten Anregungen, was sie selbst für die Umwelt tun können. Die Unterrichtsmaterialien eignen sich für alle Schulformen und Jahrgangsstufen und sind kostenfrei im Internet erhältlich.

Download Unterrichtsmaterialien: www.blauer-engel.de
Servicebroschüre zur Regionalvermarktung und Bildungspartnern

Servicebroschüre zur Regionalvermarktung und Bildungspartnern


Regional ist 1. Wahl – Kleine Auflage für Schulen, Ausgabe für Verbraucher in Bearbeitung

ServicebroschüreIn einer neuen Broschüre sind sie nun versammelt: Informationen zu landwirtschaftlichen Erzeugern und Bildungspartnern in der Region Friesland und umzu. Die hilfreiche Sammlung wurde von den Mitarbeitern des RUZ Schortens im Rahmen des Projektes Regional ist 1. Wahl erarbeitet und enthält neben regionalen Direktvermarktern mit Angaben über die verfügbaren Waren, wertvolle Anregungen zu Bildungsangeboten im Bereich Ernährung für Kinder- und Jugendgruppen sowie landwirtschaftliche Exkursionsziele. Die Broschüre kann von interessierten Pädagogen im RUZ angefordert werden.
Noch in diesem Herbst soll es eine zweite, erweiterte Auflage geben. Der regionale Einkaufskompass richtet sich direkt an Verbraucher und bietet eine umfangreiche Sammlung von kleinbäuerlichen Erzeugern mit Hofladen oder Lieferdienst. Auch die Imker und Markttage der Region sind aufgeführt. An einer Aufnahme interessierte Anbieter können sich gerne kurzfristig im RUZ unter Telefon 04461-891652 melden.


Die Servicebroschüre kann durch Klicken auf die Titelseite als pdf-Datei heruntergeladen werden.
www.umwelt-im-unterricht.de - Neuer Online-Service für Lehrkräfte startet am 15. September 2011

www.umwelt-im-unterricht.de - Neuer Online-Service für Lehrkräfte startet am 15. September 2011


Mit „Umwelt im Unterricht“ startet das Bundesumweltministerium am 15. September 2011 einen neuen Online-Service für Lehrkräfte. Wöchentlich werden Hintergrundinformationen und Materialien zu aktuellen Themen mit Umweltbezug bereitgestellt. Damit soll es Lehrkräften erleichtert werden, aktuelle Anlässe kurzfristig im Unterricht zu behandeln. Der Service wird unter
www.umwelt-im-unterricht.de erreichbar sein und ist kostenlos.

Ob „Ölkatastrophe im Golf von Mexiko“ oder “ Dioxin im Frühstücksei“, es gibt viele aktuelle Anlässe, Umweltthemen in den Unterricht aufzunehmen. Oft auch auf den zweiten Blick, wenn es beispielsweise um die Nachhaltigkeitskonzepte von Veranstaltungen wie Olympische Spiele oder der Fußball-WM geht. Dazu kommen die „leisen“ Themen, die dennoch immer wieder aktuell sind, wie die Qualität von Badegewässern.

Die Unterrichtsvorschläge und Materialien von „Umwelt im Unterricht“ können flexibel angepasst werden – an verschiedene Lernniveaus, Altersstufen oder das verfügbare Zeitbudget. Zudem bietet die Website Zugriff auf ein von Woche zu Woche wachsendes Archiv von Materialien, die unabhängig von einem konkreten Anlass eingesetzt werden können. „Umwelt im Unterricht“ orientiert sich an aktuellen Standards für Bildungsmedien sowie den Maßstäben der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Der Online-Service versteht sich als lernendes Projekt: Das Angebot soll kontinuierlich weiterentwickelt und an die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer angepasst werden. Im Blog lädt die Redaktion zur Diskussion über das Angebot ein.

„Umwelt im Unterricht“ wird im Auftrag des Bundesumweltministeriums von einem Team von Fachleuten für Online-Bildungsmedien in Zusammenarbeit mit Autorinnen und Autoren für Unterrichtsmaterialien erstellt.
Die Seite ist ab 15. September unter www.umwelt-im-unterrricht.de zu erreichen.
Barrierefreie Internetseiten

Barrierefreie Internetseiten

Wir bemühen uns, unsere Internetseiten barrierefrei zu gestalten.
Die Informationen sollen auch für blinde Internetbenutzer zu lesen sein.
Deshalb sind die Internetseiten einfach und übersichtlich aufgebaut.
Das Menü ist so angelegt, dass maximal eine untere Menüebene erreicht werden kann.
Damit kann sich ein blinder Benutzer nicht in einem verschachtelten Menü "verlieren".
Wir bemühen uns auch um einfache Sprache: wenig Fremdworte, kurze Sätze usw.
Zum Thema "Einfache Sprache" finden Sie weitere Informationen in der Planungshilfe 6 auf www.natur-fuer-alle.de
Die Fotos werden mit einem Text hinterlegt. So wird der blinde Nutzer darüber informiert, was auf dem Foto dargestellt ist.
Für Kritik sind wir jederzeit dankbar. Schicken Sie einfach eine e-mail.
Wir haben eine weitere barrierefreie Seite im Netz, schauen sie mal hinein:
www.natur-fuer-alle.de