26. Januar 2007

Busemann informiert sich über naturwissenschaftliche Grundbildung

Jörn zeigt Kultusminister Bernd Busemann (sitzend, zweiter von rechts) und den anderen Gästen, was mit einem Eiswürfel in einem Teesieb passiert. Bild: Klaus Homola HOOKSIEL/Schortens - Die naturwissenschaftliche Grundbildung in Kindertagesstätten und Grundschulen ist auf einem guten Weg. Das wurde während eines Treffens von Kultusminister Bernd Busemann mit Dr. Stephanie Abke von der EWE-Stiftung und Bernd Uwe Janssen vom Regionalen Umweltzentrum (RUZ) in Schortens im Kindergarten in Hooksiel deutlich. Gemeinsam wollen sie die frühkindliche Bildung in den Kindertagesstätten fördern.In Hooksiel informierte sich Busemann bei der Kindergartenleiterin Christiane Buthke über die praktische Umsetzung des Projekts.
Die frühkindliche Bildung sei 30 bis 40 Jahre verschlafen worden, stellte der Minister fest. Mit 13 bis 14 Jahren sei das Hirn des Menschen voll entwickelt, deshalb müsse man mit gezielten Bildungsprogrammen deutlich früher ansetzen. Ein wichtiger Baustein sei hier die naturwissenschaftliche Bildung schon im Kindergarten.
Busemann lobte die Vorbildfunktion des Regionalen Umweltzentrums (RUZ) in Schortens, das ein Konzept zur naturwissenschaftlichen Bildung entwickelt hat (die NWZ berichtete). „Kinder gehen leidenschaftlich und konzentriert ans Forschen“, betonte Bernd Uwe Janssen vom RUZ. Er betonte, dass das RUZ auch Fortbildungsveranstaltungen für Erzieher in den Kindergärten und Schulen anbietet.
Dr. Stephanie Abke bezeichnete das RUZ in Schortens mit seiner Arbeit als einen Leuchtturm. Die EWE-Stiftung unterstützt die frühkindliche Bildung. Das RUZ erhält aus ihren Mitteln allein in diesem Jahr 45 000 Euro. Lob für das Projekt gab es auch von Wangerlands Bürgermeister Harald Hinrichs und der Landtagsabgeordneten Inse-Marie Ortgies: Es sei die beste Kapitalanlage, den Wissensdurst von Kindern zu wecken, betonten sie.