Klosterpark Oestringfelde

Auf dem Gelände kann Natur hautnah erlebt, erfühlt und mit allen Sinnen wahrgenommen werden. Neben Kindergärten, Vorschulen und Klassen jeglicher Altersstufe und Schulform, die Unterricht so einmal ganz anders erleben, können Kinder und Jugendliche hier zudem in ihrer Freizeit oder im Rahmen von umwelt.aktiv Veranstaltungen und des Ferienpasses diverse Angebote des Regionalen Umweltzentrums nutzen.

Für einen Rundgang zu den Themen Natur & Kultur durch den Klosterpark kann ggf. die Klosterpark-App genutzt werden (läuft leider nicht mehr auf allen Geräten). Erfahren Sie anhand mehrerer Stationen viel Wissenswertes über den Park.

Die App für das iPhone erhalten Sie ggf. über den iTunes Store.
Die Versionen für Windows und Android können Sie ggf. herunterladen:

 

Entstehung

Plan des KlosterparksDas Gelände des Klosters Oestringfelde liegt auf einem Sporn des oldenburgisch-ostfriesischen Geestrückens. Vier Kilometer nördlich befindet sich Jever auf einer vorgelagerten Sanddüne. Der Ort war seit prähistorischen Zeiten besiedelt, frühere Steingräber sind vermutlich vor 5500 Jahren errichtet worden, es gab Hügelgräber und das große Gräberfeld von Schortens (an der Plaggestrasse erinnert ein großer Stein daran). Das spätere Kloster Oestringfelde soll auf einer heidnischen heiligen Stätte errichtet worden sein.

Mitten in der weitläufigen alten Parkanlage findet man noch Reste des großen Wehrturms der Klosterkirche. Im Jahre 785 wurde hier das Benediktinerkloster Oestringfelde gegründet.

1323 erfolgte die Grundsteinlegung für den Wehrturm des Klosters. Die bebaute Grundfläche betrug
14 x 14 m, die Höhe 55 m. Die Außenmauern waren in den unteren 3 Stockwerken 3 m, in den oberen 1,8 m dick. Als Baumaterial wurden massive Granitquadersteine verwendet.
1350 übergaben die Kirchenherren und Richter von Oestringen und Wangerland das Kloster an die Dominikaner. Diese schickten Nonnen nach Oestringfelde.
1577 kam das Kloster in den Besitz des Grafen Johann von Oldenburg. Im Jahre 1609 ließ Graf Anton Günther die Klosterkirche abbrechen.

1763 stürzte der Turm teilweise ein, 1769 war er noch 12 m hoch.
1839 erwarb Hofrat Ehrentraut aus Jever das Klostergrundstück. Er ließ den Klosterpark anlegen.
1862 wurde das Gutshaus errichtet, in dem jetzt das RUZ arbeitet.
1920 ging der Park mit seinen Anlagen in den Besitz der damaligen Gemeinde über.

Eine ausführliche Beschreibung zum Klosterpark finden Sie auf den Internetseiten der Stadt Schortens.

Zudem unterhält Heinz Ehlers privat eine informative Homepage zum Park.

Bei Fragen zur Geschichte, wenden Sie sich gerne auch an den Heimatverein.

 

Erholungsraum und Landschaftsschutzgebiet

Heute wandeln viele Erholungssuchende bei einem Spaziergang durch den Park. Sie genießen die hohen, alten Bäume, die abwechslungsreiche Landschaft oder beobachten die zahlreichen Tier- und Pflanzenarten im Park. Besonderes Highlight ist die fast 1000jährige Eibe neben dem RUZ-Gebäude.

Seit 1985 ist der Klosterpark Oestringfelde ein Landschaftsschutzgebiet. In besonders genehmigten Ausnahmefällen finden Feste und größere Veranstaltungen im Park statt, z.B. das Familienfest oder ein Freilichttheater.

Über Veranstaltungen informiert die Touristinfo der Stadt Schortens.

Der Erhaltung und Unterstützung der Gesamtanlage widmet sich der Verein Klosterpark-Freunde.

 

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RUZ Haus

Das RUZ Schortens liegt ganz nah am 8. Längengrad, der 5 km weiter östlich zwischen den Ortsteilen Grafschaft und Accum durch das Gebiet der Stadt Schortens verläuft.
Also liegt Schortens auf 8° Ost und nicht Bremerhaven, wo im Klimahaus eine Reise entlang des 8. Längengrades dargestellt wird. Trotz dieser kleinen Ungenauigkeit sollten Sie sich das Klimahaus nicht entgehen lassen: http://klimahaus-bremerhaven.de/

Geocaching (von griech. γη, ge „Erde“ und engl. cache „geheimes Lager“ ist eine Art elektronische Schatzsuche. Die Verstecke („Geocaches“, kurz „Caches“) werden anhand geographischer Koordinaten im Internet veröffentlicht und können anschließend mit Hilfe eines GPS-Empfängers gesucht werden.